Die Wissenschaftstheorie
Die Wissenschaftstheorie untergliedert sich in realistische, unrealistische, gesellschaftliche und methodische Theorien. Im Grunde ist die Wissenschaftstheorie ein Teilgebiet der Philospohie. Sie beschäftigt sich mit den Voraussetzungen, den Methoden zur Zielerreichung und den eigentlichen Zielen, die die Wissenschaft sich steckt. Es geht der Wissenschaftstheorie vor allem darum, herauszufinden, wie die Wissenschaft arbeitet, wie sie Erkenntnisse gewinnt und was aus diesen Erkenntnissen werden kann.
Grundsätzliche Fragen befassen sich deshalb damit, ob die Wissenschaft tatsächlich die Wahrheit finden kann oder eben anders dargestellt werden muss. Schon in der Antike wurde eine Form der Wissenschaftstheorie genutzt, damals noch von dem bekannten Aristoteles.
Realistische Theorien der Wissenschaft
Bei den realistischen Theorien der Wissenschaft ist insbesondere der wissenschaftliche Realismus zu nennen. Dabei geht er davon aus, dass sich gebildete Theorien nur auf tatsächlich bestehende Objekte beziehen und dass diese Theorien mit Hilfe von Experimenten später bestätigt werden.
Der strukturelle Realismus in der Wissenschaft sagt hingegen aus, dass die Wissenschaft an sich nicht in der Lage ist, die Realität als solche zu erkennen, insbesondere ihren Inhalt. Hierbei geht man davon aus, dass mathematische Gesetze die natürliche Ordnung darstellen, aber keine Wissenschaft im eigentlichen Sinne sind.
Unrealistische Theorien der Wissenschaft
Bei den unrealistischen Theorien der Wissenschaft ist zum Beispiel der Positivismus zu nennen. Hierbei geht man davon aus, dass lediglich Befunde akzeptiert werden müssen, die in der naturwissenschaftlichen Beobachtung tatsächlich als gegeben anerkannt werden können. Damit dies möglich wird, ist es notwendig, Versuchsbedingungen exakt zu benennen und diese auch nach exakt diesen Vorgaben herzustellen. Andernfalls kann von einer Wissenschaft im Sinne des Positivismus nicht die Rede sein.