Kenntnisse aus der Wissenschaft
Werden Erkenntnisse, die in aufwändiger Kleinarbeit mittels Forschung erzielt wurden, weitergegeben, so spricht man von der Lehre oder dem Wissenschaftsbetrieb. Dieser geht bereits auf die alten Griechen zurück. In der Antike bestand die Platonische Akademie. Diese Einrichtung zielte darauf ab, Forschungen zu betreiben und neue Erkenntnisse zu sichern. Sie ist eine der ersten einwandfrei dokumentierten Einrichtungen ihrer Art gewesen.
Auf dieser Basis entstanden auch die heutigen Universitäten, an denen Forschung betrieben und Wissen vermittelt wird.
Wissenschaft in Betrieben
Ebenfalls werden Wissenschaftler mit ihren Forschungen heute von Unternehmen der Wirtschaft beschäftigt. Bekanntes Beispiel sind zum Beispiel die Pharmaunternehmen. Sie müssen Forschung betreiben, um neue Medikamente zu entwickeln und beschäftigen hierfür Wissenschaftler. Eigene Labors stehen zur Verfügung und mit Hochdruck wird an neuen Entwicklungen gearbeitet.
Aber auch die Kosmetik- und sogar die Lebensmittelindustrie betreiben heute eigene Forschungen, etwa um neue Aromastoffe zu entwickeln, die den Geschmack von Lebensmitteln verbessern.
Wissenschaftler beim Staat
Wer vom Staat als Wissenschaftler beschäftigt werden will, muss bestimmte Voraussetzungen mitbringen. Hierzu zählt vor allem ein abgeschlossenes Studium. Wissenschaftler kann aber im eigentlichen Sinne jeder werden, da es hier kaum Voraussetzungen gibt. Die Forschungsfreiheit erlaubt es jedem, sich wissenschaftlich zu betätigen. Bahnbrechende Erfolge werden allerdings meist nur von Berufswissenschaftlern erzielt, denen die nötigen finanziellen und zeitlichen Mittel zur Verfügung stehen.
Die Wissenschaftler selbst müssen sich natürlich auch regelmäßig untereinander austauschen. So können alle voneinander und den Erfahrungen der anderen profitieren. Zum Einen werden hierfür Veröffentlichungen in einschlägigen Fachzeitschriften genutzt, zum Anderen kommen Fachkongresse und ähnliches in Frage.